Donnerstag, 30. Juni 2016

Auf Highway 1 gen Norden

Da irgendwer (ich) vergessen hat den Arbeitswecker auf dem Mobiltelefon zu deaktivieren, wurde heute um 5:30 Uhr geweckt. Das hatte zur Folge, dass ich wach war und Jana seelenruhig weiter schlief. Das eigentliche Aufstehen war dann gegen 7:39 Uhr und heute war dann auch die erste Runde des kompletten Morgensports (aufstehen, frühstücken, packen, auschecken, tanken, Mittagessen besorgen) angesagt. Um 9:30 Uhr ging es dann los Richtung Norden auf dem Highway 1. Der Tagesplan sagte den Highway 1 bis zum Ende fahren und dann noch ein Stück auf dem Highway 101. Insgesamt 260 Meilen (gut 400 km) auf Landstraßen gen Norden. Zu sehen gab es entlang der Strecke wunderschöne Küstenabschnitte mit Leuchttürmen.

 
Das unruhige Meer sorgt für eine gute Bildstimmung und es war auch fast nicht windig ;-)

Auch hier lässt sich erahnen wie windig es war. Die Surfer hat es sehr gefreut.
 
 
Küstenaussichten

 
Küstenaussichten

 
Küstenaussichten

 
Noch eine andere schöne Ansicht...

 
Leuchtturm oder Leuchthaus?

 
Etwas weiter landeinwärts die passenden Wohnhäuser zum "Leuchthaus"


Gegen Ende des Highway 1 ging es dann von der Küste weg etwas ins Landesinnere. Hier gab es dann Redwoods zu bestaunen.

Die Straße wurde zwischen den Redwoods eingeengt, so dass kein Baum gefällt werden musste...
 
Hier fiel uns auf, dass die Straße direkt an den Bäumen verlief. Bei unserem Besuch im "Sequoia National Park" waren die Schutzmaßnahmen so weit voran getrieben, dass wir als Besucher über Holzstege laufen mussten, weil wir sonst die sensiblen Luftwurzeln zertrampeln würden. Wahrscheinlich verträgt sich der Asphalt mit den Luftwurzeln... ;-)
Kurz nach den Redwoods war auch schon das Tagesziel Arcata erreicht. Die reine Fahrzeit betrug rund 7 Stunden. Hinzu kommen noch diverse Stopps an Strandabschnitten und Leuchttürmen. Da vergeht der Tag wie im Flug.
Hier eine Ansicht des Highway 101, wo er sogar zum Freeway ausgebaut ist.
Die Statistik: Gefahren sind wir rund 7 Stunden, gewandert gut 2 Stunden, Bilder sind 275 entstanden und das Wetter war mit 22 °C bis 32 °C und Sonne bzw. Nebel sehr angenehm.

Viele Grüße
Kai

Mittwoch, 29. Juni 2016

Point Reyes National Seashore

Aus den Federn ging es heute Morgen um 7:30 Uhr. Der Jetlag und der Schlafmangel haben sich sehr gut gegeneinander aufgehoben. Frühstück, das mal wieder im Preis inklusive war, gab es um 8:15 Uhr. Das Ganze sogar in größerer Auswahl als erwartet. Die Frühstücksecke in der Lobby ist relativ klein, so dass dort nicht mehr als zwei Leute hin passen und so kommt es, dass man auf dem Hof wartet, bis man ans Frühstück kommt. Das Warten ist nicht schlimm, denn so kommt man mit den anderen Gästen ins Gespräch...
Nach dem Frühstück Sachen packen und fertig machen zur Abfahrt. Bevor es dann richtig los geht, muss noch etwas für das Mittagessen gefunden werden. Das ist hier auch kein Problem, denn gleich zwei Häuser weiter gibt es hier einen kleinen Laden mit guter Auswahl. Wir bleiben an Sandwichs hängen, da sich so etwas zum Wandern gut macht.


Abfahrt zum Point Reyes National Seashore ist um 9:30 Uhr und nach einer Stunde Fahrt sind wir auch schon am Visitor Center angekommen. Nach einem Beratungsgespräch mit einem Ranger, was man am heutigen Tag alles unternehmen kann, wollen wir doch tatsächlich noch einen Jahrespass für die Nationalparks der USA kaufen, obwohl wir doch kostenlos in diesen Park kommen. Dazu sei gesagt, dass der Park, der den Jahrespass verkauft, eine „Provision“ bekommt. Damit haben wir sozusagen die Tip-Box gefüllt, ohne dafür extra Geld zu bezahlen…
Die Empfehlung des Rangers war eine Runde aus 4 Trails mit einer Gesamtlänge von 10 Meilen (16 km). Da wir noch ein wenig drangehängt haben, benötigten wir für die Strecke am Ende gut 5 Stunden, wobei wir eine ausgedehnte Mittagspause hatten und natürlich viele Fotostopps. Beeindruckend war, wie der Nebel vom Meer immer wieder ins Landesinnere gedrückt hat und aufgrund des von der Sonne erwärmten Erdbodens immer wieder zurück gedrängt wurde.


Innenansicht des Visitorcenters

Im Hintergrund ist der Nebel zu sehen

Im Hintergrund ist der Nebel zu sehen

Pazifischer Nebel
Landschaftlich war es auch sehr reizvoll. Von riesigen Bäumen über blühende Lilien am Wegesrand war alles dabei.
 
Rechts und links der Straße stehen Eukalyptusbäume

Gute Streckenplanung ist wichtig!

Die Bäume sehen gar nicht so groß aus...


Dort wo der Nebel oft steht, sind die Bäume mit Moosen und Flechten überzogen.





Die Kleinen wohnen auch hier...

 
Nach der kleinen Wanderung ging es noch zum Point Reyes Leuchtturm. Nach nur 45 Minuten Fahrt waren wir auch schon am Parkplatz angekommen und nun ging es noch einmal zu Fuß weiter. Hier war es nun wieder etwas neblig und ziemlich windig. Mit der richtigen Kleidung kein Problem. Wer aber meint, dass man die gut 600 Meter auch in kurzer Hose und T-Shirt machen kann, musste sehr schnell feststellen, dass das keine gute Idee war.

Point Reyes Leuchtturm

Die Hauptrichtung des Windes ist klar zu erkennen

Auch wir hatten ein wenig Wind
Da es nun schon wieder 19 Uhr war, hieß es langsam den Rückweg antreten, so dass wir gegen 21 Uhr wieder im Hotel waren. Ein richtiges Abendbrot fiel damit heute also gleich wieder aus, da wir dann keine Lust mehr hatten noch essen zu gehen. Alles wonach wir uns sehnten war eine Dusche und ein Bett. Der Tagesbericht ist da gerade noch nebenbei mit abgefallen.

Die Statistik: Gefahren sind wir rund 4 Stunden, gewandert gut 6 Stunden und rund 18 km (als Einstieg in den Urlaub gar nicht schlecht), Bilder sind 200 entstanden und das Wetter war mit 22 °C und Sonne bzw. Nebel sehr angenehm.

Morgen geht die Tour weiter Richtung Norden und auch das Hotel wird gewechselt (so wie in den nächsten Tagen täglich). Falls also mal ein Bericht ausfallen sollte liegt das am W-LAN des Hotels und nicht daran, dass wir keine Lust hatten und der Bericht wird nachgereicht, sobald eine ordentliche W-LAN Verbindung zur Verfügung steht.

Bis morgen
Jana & Kai

Dienstag, 28. Juni 2016

San Francisco here we come




Aufstehen um 4:50 Uhr und Jana weckt mich. Was ist denn hier los? Um 5:45 Uhr müssen wir an der Hotelrezeption stehen um unser Frühstückspaket zu erhalten. Anschließend geht es per Hoteltransport zum Flughafen. Pünktlich um 6:15 Uhr sind wir da. Wir dürfen (müssen) uns mal wieder am Check-In-Automaten versuchen. Daten eingeben klappt hervorragend, allerdings sagt der Automat nach „Drucke Dokument 1 von 6“ Error. Und so geht es mal wieder zum Schalter, wo die junge Dame uns schnell ein paar Tickets aus dem Automat zaubert. Da der Flieger nach Frankfurt restlos voll ist, sitzen wir nicht einmal nebeneinander.  Dafür habe ich einen Platz am Notausgang bekommen. Das bedeutet Beinfreiheit satt auch auf der „Cityline“.



In Frankfurt angekommen geht es weiter zum nächsten Flieger. Derzeit gibt es keinen zusätzlichen Security Check für die USA und damit sind wir noch schneller am nächsten Gate. Auch der Flieger nach San Francisco war ziemlich voll. Das Bording lief relativ geordnet ab, obwohl nicht wie sonst von hinten nach vorn geborded wurde, sondern es durften gleich alle einsteigen…
Der Flug verlief ohne besondere Vorkommnisse. Das einzige was uns auffiel, ist dass Lufthansa augenscheinlich immer mehr am Essen spart. Wir waren uns beide einig, dass das Essen schon mal sehr viel besser war.




Auf den letzten zweieinhalb Stunden des Fluges waren die Wolken etwas lichter und so konnten wir aus der Luft die Vulkane bewundern, die wir in den nächsten Wochen erfahren werden.





Nach einer pünktlichen Landung geht es etwas schleppend weiter, die Einreise und das Abholen des Mietwagens dauern anderthalb Stunden, so dass wir erst gegen drei das Flughafengelände verlassen.
Weiter ging es mit Einkaufen, denn es müssen auch ein paar Vorräte angelegt werden. Nach dem wir zwei Läden besucht haben, haben wir alles, bis auf eine Kühltasche, was wir benötigen. Weiter ging es Richtung Norden über die Golden Gate. Da das Wetter ganz gut war, haben wir auch gleich noch einmal ein paar Stopps rund um die Golden Gate Brücke eingelegt um ein paar Fotos anzufertigen. Hier waren unsere Funktionsjacken auch schon gut zu verwenden, da ein recht kühler Wind wehte.


Nach den ganzen Fotostopps geht es weiter auf dem Hightway 1 Richtung Norden, bis nach Bodega Bay. Hier liegt das erste Tagesziel und ich muss sagen es hat auch gereicht. 160 km gefahren und rund 24 Stunden auf den Beinen, das reicht.
Bis morgen,
Kai