Donnerstag, 24. November 2011

Hochzeitsvorbereitungen II

Heute begann der Tag um 6:45 Uhr. Komischerweise Waren wir schon vor dem Wecker wach. Dann schnell fertig machen, Frühstücken und um 8:30 Uhr abmarschbereit sein. Aber wo geht es denn heute eigentlich hin? Und warum so früh? Wer den Titel des Tages gelesen hat, weiß es schon. Es geht in die Hauptstadt Port Louis und das so früh am Morgen, weil es da noch nicht ganz so heiß ist.
Nach einer Stunde Fahrt sind wir auch schon im Zentrum der Stadt angekommen. Nachdem wir rund eine Stunde zu Fuß in der Stadt unterwegs waren, haben wir uns für eine Rundfahrt entschieden, weil es einfach zu Heiß war. Unser Fahrer Pravin  der auch gleichzeitig unser Guide war, war mit uns in der Stadt unterwegs, bzw. er hat auf uns gewartet.
Caudan Waterfront


Caudan Waterfront


Markt in Port Louis

Aber was haben wir denn nun eigentlich in Port Louis gemacht? Wenn man auf Mauritius Heiraten will, dann muss man Persönlich auf dem Amt erscheinen. Insgesamt an 4 Stellen. Zuerst ging es auf das „Einwohnermeldeamt“. Dort wurde verglichen, das wir auch alle Daten die wir vorher übermittelt hatten richtig sind. Weiter ging es zum „Notar“ das „Aufgebot“ Bestellen. Weiter ging es zum Gerichtshof wo wir Schwören mussten das wir wissen was auf dem Blatt Papier steht und alle Angaben wahrheitsgemäß sind. Unser Fahrer ist dann noch schnell beim Kassierer vorbei um zu bezahlen. Was das ganze gekostet hat hätte mich auch mal interessiert. Er hat es aber nicht verraten. Weiter ging es Richtung Heimat mit Zwischenstopp in Bamboo beim Standesbeamten, der uns morgen Trauen wird. Dort werden die Angaben auch noch einmal erfasst und der ganze Papierkram den man bekommen hat, abgegeben. Dann nur noch sagen ob man eine Zugewinngemeinschaft oder Gütertrennung oder gar einen Ehevertrag wünscht und schon waren wir fertig. Übrigens kostet der Standesbeamte für die Trauung 2600 Rupien (ca. 65€).
Auf dem Rückweg gab es noch einen Stopp zum Einkaufen von Lebensmitteln. Pravin setzte uns an einem Laden ab, wo eigentlich nur Einheimische einkaufen. Die Preise waren entsprechend niedrig und die Verwunderung der einheimischen groß. Wir kamen uns vor wie die Affen im Käfig. Alle schauten uns an. Wir bekamen auch fast alles von unserer Wunschliste die wir schon vor dem Urlaub geschrieben hatten. Wieder am Hotel angekommen, war gerade nicht einmal ein Gepäckträger da, der unsere 18 Liter Wasservorräte auf das Zimmer hätte tragen können. Ja was macht man nun? In der Hitze warten bis wieder einer frei ist oder selbst tragen? Wenn man allerdings mit vollen Händen durch die Lobby Läuft wäre das wieder ein Vaux pars erster Güte gewesen. Da wir ja auch nicht auf den Kopf gefallen sind, habe ich mich für das selbsttragen und den Weg durch den Japanischen Garten entschieden. Dort haben wir gestern beim Rundgang auch niemanden angetroffen. Und das hat heute auch wunderbar geklappt. Auf dem Zimmer gab es erst einmal ein Kühles Wasser. Anschließend wurden die Eben erworbenen Urlaubskarten geschrieben. Wenn wir bzw. Ihr Glück habt bekommt ihr sie schon in zwei bis drei Wochen.
Weiter ging es heute mit einer Runde Bogenschießen. Jana wollte das unbedingt mal ausprobieren. Ich sollte davon ein paar Fotos machen. Da wir anfangs die einzigen waren wurde ich vom Personal sanft genötigt auch mitzumachen. Jana hat einen klaren Punktesieg errungen, da sie schon ein wenig  Erfahrung mitbrachte.
Jana beim Bogenschiesen


Kai beim Bogenschiesen


Janas Ergebnisse


Da habe ich wohl verloren...
Pünktlich zum Ende des Bogenschießens begann ein Tropenschauer.
Ein Tropenschauer
 Nach 15 Minuten war der ganze Spuk auch schon wieder vorbei. Die Luft hat dabei aber schön abgekühlt, so dass es Draußen richtig angenehm ist. Also nichts wie Raus zum Strandspaziergang. Natürlich bis zum Sonnenuntergang.
Sunset
Das Abendbuffet hatte heute das Motto Ozean. Von Sushi über Auster bis zur Krabbe war alles dabei. Und wie immer Lecker. Nach dem Essen schnell noch den Blog geschrieben und jetzt geht es noch euf einen Strandspaziergang.

Man liest sich.
Kai

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