Donnerstag, 7. Juli 2016

Regen im Regenwald

Aus den Federn ging es relativ freiwillig um 7:30 Uhr. Ich habe keine Ahnung warum… Zum Frühstück ging es wieder über die Straße. Ich hatte das gleiche Frühstück wie gestern, Jana heute Pancakes mit Obst. Aber auch diese Portion war wieder zu viel für sie und so musste ich wieder aushelfen und war anschließend kugelrund. Da fiel das Sachen packen gleich noch einmal so schwer. Das Auschecken war auch wieder schnell erledigt und Tanken war nicht nötig, da keine größere Etappe ansteht. Es gibt da für heute nur eine kleine Unschönheit. Es regnet, die meiste Zeit richtig. Wir lassen uns erst einmal nicht davon stören und fahren zum „Rialto Beach“, den hatten wir die letzten beiden Tage nicht geschafft. Auch dort war es grau in grau und es nieselte so vor sich hin.
Manche Treibholzstämme hatten einen Durchmesser von mehr als 2,5 Metern


 
 
 

Da wir heute am nördlichen Ende unserer Route angekommen sind und wir uns auch bald vom Meer verabschieden, ging es dann auf Janas Wunsch noch einmal zu den Tide Pools von gestern, wo es die fielen Krabbenbilder gab. Auch hier war das Wetter nicht sonderlich schön und so wechselte das Wetter immer zwischen mehr und weniger Regen hin und her. Und was machen Krabben, wenn es regnet? Sie verstecken sich gemeinsam unter einem Stein.

Und dann waren ja gestern noch an dieser Stelle die Weißkopfseeadler. Was machen die wohl wenn es regnet? Ganz einfach, sie werden nass. Und da das gemeinsam besser geht…

Gestern haben wir noch Witze gemacht und gesagt, dass das Ergebnis nur noch durch zwei Adler auf einem Baum getoppt werden kann...


 
Nachdem die Fotografin ganz durchweicht war ,ging es zurück ins Auto und dann in Richtung Port Angeles. Unterwegs ließ der Regen nach und so stoppten wir noch kurz unterwegs.
Leider noch zu nass von oben um hier länger zu verweilen...
Als wir am „Lake Crescent“ ankamen, gab es nur noch ein paar graue Wolken. Also schnell noch einmal die Wanderschuhe angeschnallt und auf zu den „Marymere Falls“. Der Weg ging durch den Regenwald vorbei an riesigen Bäumen und vielen Farnen, bis wir schließlich am Wasserfall angekommen sind. Dort war ganz schön was los und so hieß es warten, bis man einen guten Platz für Fotos bekommt.



Der Größte der Marymere Falls

Wunderschön mit all den Flechten daran...

Die Rangerstation am Lake Crescent

Panorama am Lake Crescent
Noch eine Anmerkung für die Blaubeersucher: Wer hierher zum Sammeln kommt, sollte die Leiter nicht vergessen. Wir haben auf der Wanderung Blaubeersträucher gesehen, die etwa 3,5 Meter hoch waren.
Nach der Wanderung ging es weiter nach Port Angeles ins Hotel und gleich noch einmal weiter um die Vorräte wieder aufzufüllen. Dann auf dem Rückweg noch das Abendbrot organisieren und schon steht nur noch der Tagesbericht und das Bett an…

Die Statistik: Die Fahrzeit war heute rund 2,5 Stunden, gefahren sind wir rund 80 Meilen, „gewandert“ sind wir rund zweieinhalb Stunden, Bilder sind gut 400 entstanden und das Wetter war mit rund 17 °C und Ganztagesregen nicht so schön, aber erträglich.

Bis morgen
Jana & Kai

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