Freitag, 2. Juli 2010

Einsamer, nasser wilder Westen

Heute Morgen sind wir um 7:30 Uhr aufgestanden. Nach einem kurzen Frühstück ging es zum obligatorischen Tankstopp. Oh Schreck 3,19 Doller für die Gallone. Das war ganz schön teuer im Vergleich zu den vorherigen Tagen. Dann ging es los zum „Canyonlands National Park“ in die Needles Sektion. Doch was war das? Unterwegs begegnete uns was, was wir hier noch nicht gesehen hatten. Es begann zu Regnen. Na gut, dachte ich dann wird wenigstens mal das Auto sauber. Aber weit gefehlt, das bisschen Regen reichte bei weitem nicht zum „Autowaschen“.

Im Park haben wir heute vier Trails gelaufen. Der längste zwei Stunden und der kürzeste 20 Minuten. Das gute heute war, das es die ganze Zeit bewölkt war, so dass die Sonne nicht so brannte. Die Wärme von 33°C hatten wir dennoch.

Der zwei Stunden Trail gab uns Einsicht in mehrere Canyons und führte fast die gesamte Zeit über Felsen. Wenn hier die Sonne richtig geschienen hätte, wären wir wahrscheinlich den Trail wohl nicht in zwei Stunden geschafft. Das tolle daran war, das wir ganz allein auf dem Trail waren. Weit und breit keine Menschenseele. Das war richtig gut. Hier mal ein paar Bilder vom Trail:

Zum Größenvergleich: Jana sitzt oben in der Mitte des Bildes auf dem "Steinchen"

Wandern auf dem Fels. Auch hier wieder Jana in der Mitte des Bildes.

Im Hintergrund sind die Needles - nach diesen Bergen ist der Parkteil benannt.

Die Trails waren immer durch kleine Steinhaufen gekennzeichnet, so dass man wusste wo es lang geht. Es gibt natürlich geniale Leute, die diese Steinhaufen zerstören. Nachdem wir dann den Trail wieder gefunden hatten, haben wir mal schnell die Steinhaufen wieder aufgebaut:
Jana beim „Häufchen machen“

Wir haben heute auch einen Trail gelaufen, bei dem man sehen konnte wie die Cowboys früher in den Sandsteinhöhlen gehaust haben:
Das war bestimmt kein Zuckerschlecken.

Zum Mittagessen hatten wir uns was mitgebracht. Das wollten wir in einem etwas abgelegenen Picknick Area essen. Dorthin führte nur eine unbefestigte Strasse. Also bin ich diese gefahren. Als wir die 5 Km absolviert hatten, begann es aus heiterem Himmel zu Regnen. Ich habe mich dann beeilt wieder auf feste Strasse zu kommen, zumal wir 4 Flussbette durchquert hatten. Wir sind zwar gut zurückgekommen, allerdings hat das Auto richtig ordentlich Dreck abbekommen, so dass wir es vorhin für 1,75 Doller gewaschen haben. Jetzt sieht es aus wie neu.

Da es heute noch nicht ganz so spät ist, möchte ich euch noch unseren (bis jetzt) treuen Wegbegleiter vorstellen:


Ein Chrysler Sebring Tourer mit 2,4 Liter Maschine und einem Anzugsvermögen wie die Eichenholz Schrankwand im Wohnzimmer. Aber immerhin mit ca. 8 Liter Normal Benzin auf 100 Km richtig sparsam für Amerikanische Verhältnisse.

Abendbrot haben wir heute bei „Hogi Yogi“ gegessen. War ganz lustig. Eben mal was anderes…

Gefahren sind wir heute recht wenig. Gerade mal 260 Km. Dafür haben wir heute rund 300 Bilder gemacht.

So euch wünschen wir einen schönen Arbeitstag, wir gehen jetzt ins Bett.
Bis dann.

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