Samstag, 29. Dezember 2012

Hoch zu Ross geht’s durch den Wald

Heute begann der Tag mal ohne Wecker so gegen 8 Uhr. Es muss ja nicht immer so ein Terminstress sein. Nach einem entspannten Frühstück ging es auch schon los Richtung Norden. Nach einer 45 Minütigen Fahrt waren wir auch schon bei „Briar’s Horse Trekking“ angekommen. Wir hatten für 12 Uhr einen 3 Stündigen Ausritt gebucht. Und so waren wir kurz vor 12 da und wurden auch gleich herzlich empfangen. Nach einer Einweisung in die Hausregeln wurden passende Helme ausgesucht. Dann ging es zum Pferd, wo es für uns Anfänger eine „Reitvorführung“ gab wo erklärt wurde wie man richtig mit dem Pferd umgeht. Nach der Einweisung bekamen wir jeder ein Pferd zugeteilt (Ich bekam Jake und Jana bekam Bess) und schon ging es los. Unser Trekk bestand aus 7 Pferden, wobei 3 Leute von Briar’s dabei waren. Die beiden anderen Gäste waren zwei junge Frauen, die länger bei Briar’s waren und mit zum Ausritt kamen. Effektiv waren wir zwei die einzigen Gäste beim 3 Stunden Ritt. Das hatte auch etwas. So konnte man sich angenehm unter halten. Außerdem war ich der Hahn im Korb, da alles andere Damen waren ;-). Zuerst ging unser Ritt über diverse Koppeln von Pferden, Rindern, Schafen und Hirsch sowie Rehwild. Dann ging es durch den Wald, wo vom Rebhuhn mit Jungen über Auerhähne und Hirsch sowie Rehwild alles zu sehen war. Es ging auch an einem engen Fluss entlang, wo ein Powerboat mit voller Geschwindigkeit durch die engen Kurven fuhr, am Steuer saß der Weihnachtsmann. Jetzt wissen wir wenigstens wo der Herr Urlaub macht, wenn er seine Arbeit erledigt hat. Im Wald ging es auch reichlich bergauf und ab, so dass man Zeigen konnte und musste, das man bei der Einweisung aufgepasst hat. Es war hier nicht wie bei unserer USA Reise, wo das Pferd von allein wusste wo es lang geht und man nur als Ballast darauf saß. Hier musste man das Pferd schon steuern. Über eine Waldwiese ging es dann auch mal im Trab. Als es einen Hang hinauf ging, lag ein Baum auf dem Weg. Er lag so, dass wir weder vorbei noch darüber kamen. In dem Moment waren die Damen doch wieder ganz froh einen Mann dabei zu haben, der auch tatsächlich, in Zusammenarbeit mit zwei der Damen in der Lage war, den Baum zu beseitigen. Leider waren die 3 Stunden ziemlich schnell vorbei, so dass es dann auch schon wieder runter vom Pferd ging. Alles in allen ein absolut gelungener Ausritt. Ich würde es sogar als Geheimtipp bezeichnen, weil es nicht Touristisch überlaufen ist.

Ich bin aufs Pferd gekommen ;-)

Janas Pferdchen

Es geht durch den Wald...

Wir beim Reiten. (Irgendwie sehe ich mit dem Helm ein wenig wie Robocop aus...)


Jana bei ihrer Lieblingsbeschäftigung (Pferde streicheln).

...und durch die Heide.

Von denen war eine ganze Menge unterwegs.

Auf dem Rückweg nach Rotorua legten wir noch einen Stopp bei den „Okere Falls“ ein. Hier sind wir noch ein Stündchen wandern gegangen um die Wasserfälle zu sehen. nebenbei konnten wir noch die „Abenteuerwütigen“ sehen, die Sich im Schlauchboot den Wasserfall und das Wildwasser hinunterstürzten und die Damen und Herren die mit dem Bodyboard durch das Wildwasser pflügten.

Mit dem Boot ging es den Wasserfall hinunter...

... und auch den Fluss. Gesellschaft gab es auch.


Auch Badewillige gab es (mit Sprung von der Brücke).


Ein "wenig" Farn auch.


Zurück in Rotorua ging es durch die Fußgängerzone. Zum Essen sind wir mal wieder bei einem Inder hängengeblieben und irgendwie schmeckte es nach Mauritius, warum nur? Der Tag klang bei einem Spaziergang am See aus und schon war wieder ein Tag vorbei…

Die Statistik: Gefahren 110 Km (1,5 Stunden), Bilder rund 120, 1 Stunde „gewandert“, Wetter ca. 23°C Sonnig und Bewölkt.
Viele Grüße,
Jana & Kai

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