Samstag, 22. Dezember 2012

Kaiser Franz Josef lässt bitten (Franz Josef Glacier)

Der Tag beginnt um 7:30 Uhr mit dem Wecker und tief hängenden Wolken vor dem Fenster. Aber immerhin es ist trocken. Nach einem leckeren Frühstück das erstaunlicherweise im übernachtungspreis inklusive war, ging es auch schon los Richtung Gletscher. Der Anfahrtsweg zum „Gletscherparkplatz“ war heute mit knapp 5 Km recht kurz. Beim loslaufen zum Gletscher („Franz Josef Glacier Valley Walk“), hingen die Wolken zwar noch tief, aber es klärt auf. Als wir nach 45 Minuten am Gletscher ankommen, lässt sich die Sonne sogar ein wenig blicken. Das gibt den Blick auf den Gletscher frei. Die Sicht auf den Gletscher war heute dennoch nicht so gut wie gestern am „Fox Glacier“, da wir nur bis auf 500 Meter heran durften.



 
Wir haben an diesen Trail gleich noch den „Sentinal Rock Walk“ Trail drangehängt, da der Abzweig zu diesem Trail unterwegs war. Vom Ende des Trails hat man die beste Aussicht auf das gesamte Tal und den Gletscher.



Auf beiden Trails ging es zum Teil wieder durch unseren geliebten Urwald.






Auf dem Rückweg Richtung Parkplatz zogen wieder Wolken auf und pünktlich als wir wieder am Parkplatz ankamen, begann es mir Regnen. Da es nicht nach einem kurzen schauer aussah, änderten wir die Pläne und fuhren erst einmal zurück ins Dorf zum Souvenir shoppen, was auch erfolgreich verlief.

Da es beim Regen am Berg blieb, entschieden wir uns erneut für das Meer. Es war heute nur 15 Km weiter zu finden. Da es aber auch langweilig ist einfach nur am Meer zu sitzen, entschieden wir uns für ein Trail, bei dem man Berge und Meer sehen kann. Der „Okarito Trig Walk“ Trail sollte 90 Minuten dauern. Wir haben aufgrund der schönen Aussicht ein wenig überzogen.





Nach der Wanderung, war es Zeit das Tagesziel „Greymouth“ ins Visier zu nehmen. Nach 2:10 Stunden und 180 Km war das Ziel auch schon erreicht. Kleine Anekdote: Wegen Brückenbauarbeiten musste eine Brücke gesperrt werden. Da noch eine Bahnbrücke daneben war, geht die Umleitung jetzt kurzer Hand darüber.

Da heute noch ein wenig Zeit ist, möchte ich euch noch unseren ersten Mietwagen vorstellen. Warum den ersten? Ganz einfach, weil wir unseren Mietwagen nicht mit auf die Fähre zur Nordinsel nehmen dürfen und wenn wir die Insel wechseln, wechseln wir auch den Mietwagen. Wie dem auch sei, fahren wir (ich) einen Ford Mondeo mit 2.3 Liter Hubraum. Natürlich Automatik, wie alle hier. Obwohl man vom Hubraum her meint „Da sollte was gehen“ kommt man mit der Motorisierung nicht aus dem Knick. Vielleicht bin ich aber auch nur von meinem Wagen zuhause so verwöhnt. Mit dem Verbrauch hält sich das Wägelchen allerdings ganz gut zurück. Mit 7,7 Liter in Stadt und Flachland und etwa 8,2 Liter Super in den Bergen kommen wir ganz gut hin. Hier mal ein Bild vom Wagen:


Übrigens: der Kofferraum ist groß genug um alle Taschen und die Souvenirs zu fassen ;-)

Die Statistik: Gefahren knapp 230 Km (2:45 Stunden), Bilder 278, 3,5 Stunden gewandert, Wetter 16-24°C Regen und Sonne.
So viel für heute
Jana & Kai

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