Sonntag, 23. Dezember 2012

Pancakes zum Frühstück (Pancake Rocks)

Der Tag beginnt unfreiwillig gegen 6:30 Uhr als auf dem Gleis das direkt vor dem Hotel verläuft, ein Güterzug mit ohrenbetäubendem Lärm durchfährt (übrigens der einzige Zug in der Zeit wo wir da waren). Nochmal rumgedreht und schon war es 7:30 Uhr. Zeit zum Aufstehen. Dann wie immer Morgensport… Abfahrt war gegen 9 Uhr. Zuerst ging es zu den „Pancake Rocks“ nach nur 45 Minuten Fahrt, waren wir auch schon da. Und auch wenn wir zur Hochsaison hier sind, so viele Leute wie hier haben wir bei noch keinem Highlight gesehen.

Die Pancake Rocks heißen so, weil sie aussehen, als ob jemand Pancakes übereinander gestapelt hat. Aber seht selbst:





 
Nach knapp einer Stunde ging es weiter Richtung Norden. Allerdings nur rund 3Km. Denn dort ist der „Truman Track“ er ist nur 15 Minuten lang und geht hinunter zum Strand, wo es einige Blowholes zu bestaunen gibt. Da aber gerade ebbe war, gab es nicht so viel spritzendes Wasser zu sehen. Unsere fahrt ging immer weiter Richtung Norden am Strand entlang. Dann Richtung Osten, denn das Tagesziel war Nelson. Unterwegs stoppten wir hier und da um die Natur zu genießen.





 
Alles in allen war heute ein Fahr-Tag. In Nelson angekommen ging es noch einmal zu einkaufen, da auch hier die Läden morgen am frühen Nachmittag schließen und auch am 25.12 geschlossen bleiben. Auch heute war im Supermarkt ein stark erhöhtes Kundenaufkommen zu sehen. Ganz so wie es bei uns zuhause auch ist.
Erwähnenswert ist auch unser heutiges Hotel. Es ist im Stil eines kleinen Dorfes gebaut. Unser Apartment hat ein Schlafzimmer, ein Wohnzimmer mit offener Küche und Essbereich. Und das alles gar nicht mal so klein. Hier könnte man es problemlos länger aushalten.







Da es heute nicht so viel zu berichten gibt möchte ich noch ein paar Worte zu den Kiwis (nicht der Vogel) verlieren. Die Menschen hier sind definitiv freundlich und Hilfsbereit und ziemlich Tolerant. So haben wir z. B. heute beim einkaufen einen Mann gesehen, der mit T-Shirt und als Hose mit herumgewickelten Handtuch unterwegs war. Wenn man in Deutschland so einkaufen gehen würde, würde man definitiv abgeholt werden. Hier interessiert es niemand. Wenn wir gerade beim Einkaufen sind, Kiwis gehen gern ohne Schuhe einkaufen. Ständig sieht man die Leute Barfuß beim einkaufen… Sprachlich sind die Kiwis auf jeden Fall auch sehr höflich allerdings würde ich das Höflichkeitssprachlevel noch hinter Großbritannien und den USA einordnen.
Wo die Kiwis allerdings keinen Spaß verstehen ist zu schnelles Fahren. Da wird es ganz schnell ziemlich teuer (zum Glück nicht aus eigener Erfahrung). Jetzt über die Feiertage stoppt die Polizei auch Fahrer die 4 Km/h zu schnell unterwegs sind und bittet sie zur Kasse. Allerdings hält das viele nicht vom schnellen Fahren ab und wenn man bei erlaubten 100 mit 102 nach Navi fährt ist man immer noch ein Verkehrshindernis. Was ich im Straßenverkehr noch gut finde, ist, dass es vor stärkeren Kurven immer eine Geschwindigkeitsempfehlung gibt. So weiß man schon Bescheid und kann sich darauf vorbereiten. Dieses „vorwarnen“ führt natürlich auch dazu, dass es dann zügig zur Sache geht, denn ich weiß, dass ich mit der Empfohlenen Geschwindigkeit durch die Kurve komme. Meist gehen die Kurven bei trockenen Verhältnissen auch mit 10 – 15 Km/h mehr und das wird ausgereizt…

Die Statistik: Gefahren knapp 380 Km (4:15 Stunden), Bilder 338, 2 Stunden gewandert, Wetter 18-30°C Sonne und Wolkenlos.

Viele Grüße aus „Down Under“
Jana & Kai

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