Mittwoch, 12. Dezember 2012

…und Fliegen bis nach Christchurch

Die „Aussis“ haben beim Borden die Ruhe weg und so dauert es etwa 30 Minuten länger als geplant, bis wir abheben. Nach dem Start verläuft die Route praktisch grade aus über das Meer bis nach Christchurch. Auch auf diesem Flug gab es wieder ein lecker Curry, so dass ich die letzten Flugtage eigentlich immer ein Curry mit Hühnchen hatte, lecker :-).

 

Land in Sicht


Mt. Cook schaut durch die Wolken

Beim aussteigen in Christchurch fiel gleich auf: hier ist etwas anders. Der Tunnel durch den man aus dem Flugzeug aussteigt ist komplett als Neuseeländischer Urwald gestaltet und damit es noch realistischer erscheint gibt es die Urwald Geräusche gleich noch dazu. Das war ein schöner Empfang, nach dem langen Flug. Dann ging es an die Einreise. Zuerst geht es zum Grenzer. Da ich ja meine Medikamente dabei hatte, musste ich auf dem Formular angeben, das ich Verbotene bzw. Einfuhrbeschränkte Gegenstände mitführe. Er wollte natürlich wissen was ich denn mithabe. Also habe ich ihm das erklärt und er wollte dann gleich noch wissen, ob ich nicht noch Drogen und / oder Waffen dabei habe, da ich ja auch verbotenes mitführen könnte. Das konnte ich natürlich verneinen und habe gleich noch gemeint, dass es doch recht dumm wäre das so mitbringen zu wollen und dann noch so zu deklarieren. Er meinte dazu nur, dass das öfter vorkommt als ich mir Vorstellen könne…
Dann hieß es Tasche von Band holen und ab zur Biosecurity. Dort auch ein kurzes Interview, dann war dem Beamten klar von unserer Schnorchel Ausrüstung geht keine Gefahr aus, da wir sie zuletzt im Mauritius vor einem Jahr verwendet haben. Da Wir Wanderschuhe mithaben und „im Wald“ wohnen ging es ans Auspacken der Wanderschuhe. Kurz drauf geschaut und nichts zu beanstanden (wir haben ja auch ordentlich geputzt zuhause). Also noch kurz das Gepäck geröntgt, ob wir nicht doch noch irgendwo einen Apfel verstecken und schon waren wir durch. Dann Mietwagen holen, auch problemlos. Aber Moment hier ist ja Linksverkehr. Ich muss sagen, dass der Linksverkehr überhaupt kein Problem für mich ist, obwohl ich das erste Mal, auf der „falschen“ Seite fahre. Dadurch, dass man auch auf der anderen Seite sitzt fühlt sich das irgendwie normal an…
Dann noch schnell Einkaufen und ab ins Hotel eine Dusche gönnen, denn mittlerweile kann ich mich selber riechen. Nach gut 46 Stunden war die Dusche echt wohltuend. Dann haben wir uns noch ein wenig mit den eben beim Einchecken bekommenen Reiseunterlagen beschäftigt um nicht gleich einzuschlafen und sind Pünktlich um 20:30 Uhr ins Bett. Das haben wir uns nach 47 Stunden Reise auch verdient.

Noch kurz die Statistik: Gefahren sind wir 20 Km und 30 Minuten.

Gute Nacht.
Kai

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen